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Bis Ende 2020 wollen wir unsere globalen CO2-Emissionen um 25 Prozent reduzieren. Wir sind auf gutem Weg, dieses Ziel zu erreichen. Über die von uns verursachten Emissionen und die Fortschritte in diesem Bereich informieren wir transparent. So nehmen wir regelmässig am CDP (ehemals «Carbon Disclosure Project») teil. 2019 erhalten wir von den Klimaexperten dieser global agierenden Non-Profit-Organisation die Note B-. Damit liegen wir weiterhin klar über dem Durchschnitt im Vergleich mit anderen Unternehmen der Lebensmittelindustrie.

Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben wir uns 2017 das Ziel gesetzt, unsere globalen CO2-Emissionen bis Ende 2020 um 25 Prozent zu reduzieren. Dabei fokussieren wir bis zum Ende dieser Strategieperiode auf Massnahmen in unseren Betrieben, um direkte Emissionen aus der Nutzung fossiler Energieträger (Scope 1) und damit verbundene indirekte Emissionen durch die Produktion von Strom und Wärme (Scope 2) zu senken. Über die von uns verursachten Emissionen und Massnahmen in diesem Bereich informieren wir transparent und detailliert.

Auf Wunsch zahlreicher Anspruchsgruppen haben wir nach 2017 nun zum zweiten Mal am «CDP Climate Change Rating» teilgenommen. Als Unternehmen im Lebensmittelbereich fällt auch bei Emmi ein Grossteil der Treibhausgasemissionen in der Zulieferkette an – sprich: vor allem in der Milchproduktion. Deshalb haben wir 2019 zusätzlich das «CDP Supplier Engagment Rating» absolviert. CDP bewertet unsere Emissionsdaten in beiden Ratings mit der Note B-. Dieses Rating ist im Vergleich zum Durchschnitt von C innerhalb der Lebensmittelbranche sowie innerhalb Europas (alle Unternehmen mit Sitz in Europa) somit überdurchschnittlich.

Die richtigen Themen auf dem Radar

Die Note B- liegt leicht unter der Bewertung von 2017 (B). Diese Veränderung ergibt sich primär aus der überarbeiteten, strengeren Beurteilungsmethode des CDP.

Besonders gut stehen wir bezüglich Governance dar. Das bezeugt, dass das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Emissionsreduktionen in der gesamten Emmi hoch ist, das Thema sehr gut in der Unternehmensstrategie verankert ist und von der Konzernleitung unterstützt wird. Die Resultate bestätigen uns auch, dass unsere Ziele und Reduktionsmassnahmen sinnvoll sind und unsere transparente Kommunikation wahrgenommen wird. Diese Transparenz bescheinigt das CDP-Rating Emmi auch bezüglich Risiko: Wir analysieren klimarelevante Risiken regelmässig und sprechen darüber.

Verbesserungspotenzial haben wir bei der Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in der Finanzplanung. Beispielsweise rechnen wir zwar mit einem internen CO2-Preis für Investitionsprojekte – was positiv für Investitionen in erneuerbare Energien ist – jedoch sind bei anderen Investitionsprozessen Nachhaltigkeitsaspekte noch nicht systematisch integriert; beispielsweise bei neuen Akquisitionen. Auch hinsichtlich Emissionen und Engagement in unserer Zulieferkette liegt noch etwas drin. Emmi hatte bisher keine direkten Reduktionsziele für vor- und nachgelagerten Emissionen. Daran arbeiten wir: Für der Nachhaltigkeitsstrategie 2021 bis 2027 haben wir auch für Scope 3 ambitionierte Ziele und Massnahmen definiert. Dabei arbeiten wir weiterhin eng mit unseren Milchlieferanten und anderen Partnern zusammen. Generell erhalten die Emissionsziele von Emmi in der nächsten Strategieperiode einen weiteren Horizont.

Die Details zu unseren zukünftigen Nachhaltigkeitszielen werden wir in der zweiten Jahreshälfte 2020 kommunizieren.

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Emmi wird sich mit ihren neuen Nachhaltigkeitszielen dazu verpflichten, bis 2050 CO2-Neutralität zu erreichen.

Gerold Schatt, Leiter Nachhaltigkeit, Emmi Gruppe
Gerold Schatt,

Leiter Nachhaltigkeit, Emmi Gruppe

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