plus search pin milch mitarbeitende treibhausgase verschwendung next-previous play-02 social-youtube social-xing social-facebook social-kununu

Kühe und andere Raufutterverzehrer können für den Menschen nicht nutzbare pflanzliche Biomasse zu wertvollen Lebensmitteln veredeln. Werden hingegen Futtermittel eingesetzt, die für den Menschen essbar wären, treten die Raufutterverzehrer in Konkurrenz zur menschlichen Ernährung. Um diese Konkurrenz quantifizieren zu können, müssen Indikatoren entwickelt werden. Agroscope und HAFL entwickeln ein Indikatorensystem und testen es an 24 Milchproduktionsbetrieben. Das Projekt „Flächen- und Nahrungsmittelkonkurrenz in der Milchproduktion“ läuft von Januar bis Dezember 2018 und wird von Emmi, den Schweizer Milchproduzenten (SMP), den Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP) und dem WWF Schweiz finanziell unterstützt.

Eines der gemeinsamen Ziele von WWF Schweiz, Emmi, ZMP und SMP ist eine umweltschonende Milchproduktion. Das ist möglich, denn Kühe können uns Menschen einen wertvollen Dienst erbringen: Sie können die im Gras gespeicherte Energie zu einem für uns wertvollen Lebensmitteln veredeln. Aus Umweltsicht nicht sinnvoll ist es aber, auf Ackerflächen, die für die direkte Nahrungsmittelproduktion geeignet wären, Futtermittel für Kühe anzubauen.

 

Lückenhafte Ökobilanzen

Um ökologisch sinnvolle Entscheide treffen zu können, arbeitet man seit einigen Jahren mit Ökobilanzen. Die Methoden der verschiedenen Analysen – beispielsweise Life-Cycle-Assessments bei Produkten – weisen teilweise grosse Unterschiede auf und werden vor allem laufend weiterentwickelt, um erkannte Defizite zu beseitigen.

Ein solches Defizit ist aus der Sicht von WWF, Emmi, ZMP und SMP die Ausblendung der Flächenkonkurrenz bei landwirtschaftlichen Rohstoffen. Um unsere Ressourcen optimal zu nutzen und die Umweltauswirkung der Produktion von tierischen Lebensmitteln zu minimieren, gilt es, diese Konkurrenz zu verringern.

 

Erst messen, dann steuern

Im Rahmen der Partnerschaft mit Emmi hat der WWF Schweiz einen Auftrag vergeben, um einen geeigneten Indikator zu entwickeln, der die Flächenkonkurrenz der Milchviehfütterung wiedergibt. Agroscope und HAFL entwickeln ein Indikatorensystem und testen es an 24 Milchproduktionsbetrieben.

Das Projekt „Flächen- und Nahrungsmittelkonkurrenz in der Milchproduktion“ läuft von Januar bis Dezember 2018 und wird von Emmi, den Schweizer Milchproduzenten (SMP), den Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP) und dem WWF Schweiz finanziell unterstützt.

Die Ergebnisse werden publiziert und der Milchbranche zur Verfügung gestellt.

 

Teilen: