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Emmi exportiert Produkte in rund 60 Länder weltweit und hat Tochtergesellschaften und Beteiligungen in 15 Ländern ausserhalb der Schweiz; in Europa, Afrika, Süd- und Nordamerika. Mit einem solchen Netzwerk sind Flugreisen verbunden. Diese sollen bestmöglich reduziert werden. Unvermeidbare Geschäftsflüge werden neu finanziell kompensiert.

Zu Emmi gehören nicht nur rund 30 Standorte in der Schweiz, sondern auch Tochtergesellschaften und Beteiligungen in 15 Ländern ausserhalb der Schweiz. Nur noch lediglich ein Drittel der über 8000 Mitarbeitenden von Emmi arbeitet in der Schweiz. Weiter exportiert Emmi ihre Produkte aus der Schweiz in rund 60 Länder. Dieser hohe Grad an Internationalität bringt eine hohe Reisetätigkeit mit sich. Alleine die Emmi Mitarbeitenden in der Schweiz verursachen jährlich 1200 Tonnen CO2 mit ihren Flugreisen.

 

Distanzen mit modernen Kommunikationsmitteln überwinden

Die Pflege des internen und externen Netzwerks ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Emmi. Insbesondere dem grenzüberschreitenden Know-how-Transfer kommt eine grosse Bedeutung zu. Auch der Wert persönlicher Beziehungen darf nicht unterschätzt werden. Dennoch bietet die moderne Kommunikationstechnologie mittlerweile Instrumente, welche eine Brücke zwischen dem gesichtslosen Telefon und dem persönlichen Treffen schlagen. Hier trotz unterschiedlichem Technologisierungsgrad und IT-Infrastruktur über die gesamte Unternehmensgruppe praktikable Lösungen zu erarbeiten ist Ziel einer internen Sensibilisierungskampagne.

 

Der Kluge reist im Zuge

Während sich für administrative und organisatorische Anliegen die modernen Kommunikationsmittel anbieten, gibt es vor allem rund um Produktionsbetriebe viele Aufgaben, die sich am besten persönlich, vor Ort erledigen lassen. Wenn aber früher der lapidare Spruch „Zeit ist Geld“ ausreichend Begründung für eine Flugreise war, dann hat sich bei innereuropäischen Reisen die Bilanz zu Gunsten des Zugs massiv verbessert. Die Zeitersparnis ist aufgrund der gestiegenen Unsicherheiten im Flugverkehr und der zunehmenden Kontrollen immer mehr geschrumpft. Zudem kann der Zug immer mehr mit guten Bedingungen für das mobile Arbeiten punkten. Flüge innerhalb Europas werden deshalb bei Emmi inskünftig restriktiver gehandhabt.

 

Kompensationsgelder dort investieren wo sie viel bringen

Die Emissionen aus unvermeidbaren geschäftlichen Flugreisen wird Emmi ab diesem Jahr finanziell kompensieren. Hierfür setzt Emmi auf myclimate als Partner. Die international tätige Stiftung mit Wurzeln in der Schweiz will mit der Schaffung eines freiwilligen Kohlenstoffmarktes den Klimaschutz fördern.

Emmi war es wichtig, ein Projekt mit hoher Glaubwürdigkeit zu unterstützen. Das ausgewähltes Projekt zur Stromproduktion aus FSC-Holzabfall im Amazonas erfüllt die Anforderungen des so genannten „Gold Standards“.

Das Projekt in Itacoatiara, einer Kleinstadt im brasilianischen Amazonas ist weltweit das erste, das Emissionszertifikate auf der Basis von nachhaltig geernteter Biomasse aus einer FSC-(Forest Stewardship Council)zertifizierten Waldwirtschaft produziert. Das Holzschnitzelkraftwerk von 9 MW elektrischer Leistung liegt im Sägewerk der Firma Precious Woods. Durch das Projekt werden jährlich zwischen 10-15 Millionen Liter Diesel eingespart.

Weitere Informationen zum Projekt

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