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Logistikprofis sind auf dem Arbeitsmarkt Mangelware. Ihre Rekrutierung ist aufwändig, teuer und risikoreich. Für Emmi lohnt es sich deshalb, in der Personalentwicklung ungewöhnliche Wege zu suchen, um die Talente in den eigenen Reihen zu Führungskräften zu entwickeln. Und da auf höchster Stufe breite Erfahrung gefragt ist, sind interne Jobrotationen vermehrt Teil der Laufbahnplanung.

 

Die Logistik in der Lebensmittelindustrie ist ein anspruchsvolles Feld. Entsprechend rar sind Fach- und insbesondere Führungskräfte. Bis vor Kurzem mussten in der Logistik bei Emmi Führungskräfte primär extern rekrutiert werden – mit entsprechenden Kosten und hohem Einarbeitungsaufwand.

Seit 2015 treiben wir in unserer Schweizer Logistik-Organisation eine systematische Laufbahnentwicklung voran. So möchten wir in der Lage sein, inskünftig unseren Führungsnachwuchs mehrheitlich aus den eigenen Reihen zu rekrutieren.

 

Die Wanderkarte zur Führungsposition

In der Personalarbeit für unseren Logistikbereich gehen wir von der Prämisse aus, dass grundsätzlich jeder Einsteiger – egal ob Betriebsmitarbeitender oder Fahrzeugführer – eine Karriere bis an die Spitze durchlaufen kann, wenn er die entsprechenden Pfade beschreitet und die notwendigen Aus- und Weiterbildungsmassnahen absolviert.

Dafür haben wir transparente Karrierepfade definiert, die explizit Stellenrotationen als Entwicklungsmassnahme vorsehen. Diese Pfade zu beschreiten, erfordert Flexibilität, Offenheit und Willen seitens Unternehmen und Mitarbeitenden. So müssen beispielsweise Bereiche gewillt sein, ihre personellen «Perlen» abzugeben, damit diese ihre Logistikkenntnisse in anderen Bereichen ausbauen können.

Anfängliche Zweifel über Sinn und Nutzen einer solchen Laufbahnentwicklung sind grösstenteils gewichen. Vor allem, da bereits erste Früchte geerntet werden konnten. So wurden 2016 und 2017 mehrere Führungs- oder Fachfunktionen in der Logistik dank dieser definierten Laufbahnentwicklung und Jobrotationen aus den eigenen Reihen besetzt.

Aus der Überzeugung, dass die Entwicklung der eigenen Mitarbeitenden zu gefragten Fach- und Führungskräften nicht nur eine wichtige Aufgabe von Vorgesetzten ist, sondern vor allem auch eine der edelsten, sind wir überzeugt, dass dieser Ansatz inskünftig in unserem ganzen Unternehmen Schule machen wird.

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Dank dem Prinzip der Rotationsstellen konnte ich meine Logistikkennnisse erweitern und meinen Erfahrungsschatz anreichern. Ergänzen konnte ich diese Entwicklung mit der Ausbildung zum diplomierten Logistiker, die mir Emmi ermöglicht hat.

Markus Strähl,

heute Leiter Logistik Zollikofen, ursprünglich Prozessleiter Abgangslogistik Suhr, Schweiz

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