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Mit unserer Photovoltaikanlage sichern wir uns gegen steigende Energiepreise ab.

Gerhard Frei, Geschäftsführer Emmi Österreich
Gerhard Frei,

Geschäftsführer Emmi Österreich

Gut 500 Kollektoren zieren neu das Dach von Emmi Österreich in Nüziders. Auf 900 Quadratmetern werden so jährlich rund 160’000 Kilowattstunden Strom gewonnen. Bis anhin wurde dieser aus dem lokalen Netz bezogen. So kann mit dieser Massnahme der jährliche CO2-Ausstoss um gut 15 Tonnen CO2 reduziert werden.

Fossile Energieträger durch erneuerbare zu ersetzen, ist wichtig, um den Ausstoss von Treibhausgasen zu reduzieren. Für uns ist dies jedoch nur ein Baustein der Klimaschutzbemühungen. Wir haben das Ziel, den Energieverbrauch unserer Produktionsstandorte umfassend zu optimieren.

Im Idealfall beginnt alles mit einer professionellen Energieanalyse. So auch bei Emmi Österreich in Nüziders, wo man die Expertise eines registrierten Energie-Auditors des Energie-Instituts Land Vorarlberg an Bord holte. Dieser identifizierte in einem umfassenden Energie-Beratungsbericht nicht weniger als 35 Handlungsfelder rund ums Thema Energie. Einige Vorschläge – wie beispielsweise die Deckenisolation des Technikraumes um die Wärmeabstrahlung in den klimatisierten Produktionsbereich zu minimieren – wurden bereits umgesetzt.

Knacknuss Wirtschaftlichkeit

Auch die Nutzung erneuerbarer Energieträger zählte zu den Handlungsempfehlungen. Da Produktionsgebäude meist grosse Gebäudeflächen aufweisen, bieten sich Photovoltaikanlagen an. Für Unternehmen stellt jedoch oft die ungenügende Wirtschaftlichkeit ein Hindernis dar. In diesem Fall beeinflussten die ohnehin anstehende Dachsanierung und die staatlichen Fördermassnahmen die Berechnungen positiv, sodass die durch Emmi zu tragenden Investitionen von rund 150’000 Euro – bei gleichbleibenden Energiekosten – innert zwölf Jahren amortisiert sein dürften.

Die im Oktober 2018 in Betrieb genommene Photovoltaikanlage bedeckt auf dem Dach von Emmi Österreich eine Fläche von 900 Quadratmeter. Sie erzeugt jährlich rund 160’000 Kilowattstunden Strom. Dies entspricht dem Stromverbrauch von ungefähr 35 Vorarlberger Haushalte. Die produzierte Energie wird fast vollständig durch Emmi selbst verbraucht und deckt ungefähr 20 % des Strombedarfs. Der selber produzierte Sonnenstrom ersetzt bei Emmi Österreich den bisher aus dem lokalen Stromnetz bezogenen Strom. Dieser wird in Vorarlberg zu rund 2/3 aus Wasserkraft sowie 15 % Erdgas und 10 % Windenergie generiert. Die durch diesen Energie-Mix verursachten CO2-Emissionen belaufen sich auf 96 g/kWh. Der Wechsel auf Strom aus Sonnenenergie reduziert den CO2-Ausstoss von Emmi Österreich um jährlich 15 Tonnen.

Webseite von Emmi Österreich

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