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Die Gründe, weshalb Konsumenten zu Bio-Milchprodukten greifen, sind mannigfaltig. Umweltschutz ist einer davon. Auch Sue Conley und Peggy Smith, den beiden Gründerinnen der kalifornischen Käse-Boutique Cowgirl Creamery, liegt die Umwelt am Herzen. Sie haben deshalb schon vor über zehn Jahren erstmals in Sonnenenergie investiert. Nun investieren sie in eine weitere, moderne Photovoltaik-Anlage, die den CO2-Ausstoss jährlich um knapp 80 Tonnen reduziert.

Seit 1997 betreiben die Gastronomie-Profis Sue Conley und Peggy Smith ein kleines, aber feines Käsespezialitätengeschäft in Point Reyes, einem Schutzgebiet an der Pazifikküste Kaliforniens. Über die Jahre haben sie zahlreiche eigene Frischkäsekreationen entwickelt und sich so einen hervorragenden Ruf bei den Liebhabern von lokalen Bio-Käsespezialitäten erarbeitet.

 

Bio umfassend verstehen

Die Konsumenten von Bio-Lebensmitteln haben viele unterschiedliche Beweggründe, weshalb sie auf Bio setzen. Themen wie Gentechnik, Hormone, Antibiotika oder Pestizide stehen dabei im Vordergrund. Nicht wenigen geht es auch um den Umweltschutz und bei tierischen Nahrungsmitteln um das Tierwohl. Auch die beiden Gründerinnen der Cowgirl Creamery nehmen ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt wahr. Vor über zehn Jahren haben sie auf ihrem Gebäude in Point Reyes Solarpanels installiert. Diese liefern jährlich rund 96 000 Kilowattstunden Strom, was ungefähr die Hälfte des Bedarfs deckt.

 

Gute Voraussetzungen in Petaluma

Point Reyes ist ein wunderschönes Naherholungsgebiet an der Pazifikküste. Diese Lage hat jedoch auch einen kleinen Haken: Nebel. Die Nutzung natürlicher Sonnenenergie ist somit leicht beeinträchtigt. Bei der Cowgirl Creamery kam erschwerend hinzu, dass das Dach des Gebäudes nicht optimal ausgerichtet ist und die Planer auch baulich vor einige Herausforderungen stellte. Im Vergleich dazu sind die Bedingungen im weiter nordöstlich gelegenen Petaluma wesentlich besser. So wird es mit der neuen Photovoltaik-Anlage möglich sein, den gesamten Strombedarf in diesem Betrieb zu decken. Das vermeidet CO2-Emissionen von jährlich fast 80 Tonnen.

Förderbeiträge aus der Schweiz

Die Photovoltaik-Anlage der Cowgirl Creamery ist das erste Nachhaltigkeitsprojekt ausserhalb der Schweiz, das vom Emmi Nachhaltigkeitsfonds profitiert. Dies, da es Vorbildcharakter hat und eine beträchtliche CO2-Reduktion erwirkt.  Der Finanzierungsmechanismus sieht vor, dass der Anschubbeitrag aus dem Fonds beim Erreichen der Wirtschaftlichkeitsschwelle – in diesem Fall nach ungefähr drei Jahren – zurückbezahlt wird. Das Geld kann dann wieder für neue Nachhaltigkeitsprojekte eingesetzt werden.

Die Anlage wurde im zweiten Halbjahr 2017 erstellt.

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Unsere neue Photovoltaik-Anlage wird jährlich rund 160 000 Kilowattstunden Strom produzieren. Das deckt nicht nur unseren gesamten Energiebedarf, sondern ermöglicht uns auch, noch weiter zu wachsen.

Maureen Cunnie, Produktionsleiterin der Cowgirl Creamery
Maureen Cunnie,

Produktionsleiterin der Cowgirl Creamery

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