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Natalie Rüedi, Vertreterin des Steuerungsausschusses Nachhaltigkeit, überreicht die Auszeichnungen (v.l.): Gerold Schatt (Dagmersellen), Ruedi Hochstrasser (Molkerei Biedermann) sowie Sascha Baumann (Suhr).

 

Anfang Januar 2013 wurde zum ersten Mal der «Emmi Nachhaltigkeitspreis» für besondere Leistungen in der betrieblichen Nachhaltigkeit verliehen. Aus den eingereichten Projekten zum Thema «Wasser» wurde der Beitrag der Molkerei Biedermann zur Reduktion der Schmutzwasserfracht als Preisträger ausgewählt.

 

Eine fünfköpfige Jury hat die Molkerei Biedermann zur Preisträgerin erkoren. Beim Siegerprojekt steht die Reduktion von Abwasser, dessen Entsorgung hohe Kostenfolgen hat, im Zentrum. Die Lösung: Spülwasser und Produktabfälle aus der Mischphase (Phase zwischen zwei unterschiedlichen Produktionen auf einer Maschine) werden aufgefangen, getrennt und die verwertbaren Stoffe an eine Schweinemästerei verkauft. Der Schmutzwert konnte so um über 30 Prozent gesenkt werden. Einmaligen Investitionen von 27 000 Franken stehen jährliche Einsparungen und Erträge aus der Schweinemast von 157 000 Franken gegenüber. Dieses Projekt hat die Jury überzeugt durch die detaillierte Prozessarbeit, eine hervorragende Wirtschaftlichkeit, einen sorgfältigen Umgang mit Energie, einen grossen Einbezug der Mitarbeitenden sowie viel Eigeninitiative.

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Die Jury
Robin Barraclough
Emmi
Executive Vice President Europe
Robert Muri
Emmi
Executive Vice President Switzerland / Stv. CEO
René Kalt
Kalt Communications GmbH
Jury-Präsident
Natalie Rüedi
Emmi
Chief Human Resource Officer
Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW)
Thomas Pesenti
Berater