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Eine Anlage zu ersetzen kann grundsätzlich ein einfaches Vorhaben sein. Insbesondere wenn die abzulösende Anlage seit den 1970er-Jahren in Betrieb ist. Anstatt einfach ein neueres Modell an den gleichen Platz zu stellen, ging man dieses Projekt in Kirchberg jedoch umsichtig und von langer Hand an. So formulierte man zuerst umfassende Anforderungen an die neue Lösung. „Das Projekt zielt auf Wirtschaftlichkeit, mit einer gesunden Portion Nachhaltigkeit“, so Kurt Loosli, Leiter Technik in Kirchberg.

 

Für die optimale Lösung wurde im Rahmen einer Masterarbeit das eigene Wissen gezielt durch neueste Erkenntnisse ergänzt. Insbesondere auf die optimale Integration der Anlage in die vor- und nachgelagerten Prozesse und die Nutzung der Abwärme sollte grosse Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Die Zahlen zeigen nun deutlich, dass ein 1:1-Ersatz einer alten Anlage durch eine moderne zwar etwas bringt, aber das wahre Sparpotenzial woanders liegt. Die neue Anlage spart jährlich 265 Megawattstunden Strom, was den CO2-Ausstoss um etwa 40 Tonnen reduziert und etwa 35’000 Franken einspart. Aber: die Nutzung der Abwärme schlägt mit 3600 Megawattstunden Energie, 780 Tonnen CO2 und 200’000 Franken Einsparungen zu Buche.

Diese eindrückliche Bilanz ist wohl auch der Grund, weshalb dieses Projekt der Favorit der Emmi Mitarbeitenden war. Es demonstriert den Wert von Mitarbeitenden, die mitdenken, weiter denken und von sich aus die Extrameile gehen.

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Die Jury
Marc Heim
Emmi
Executive Vice President Switzerland / Stellvertretender CEO
Robin Barraclough
Emmi
Executive Vice President Europe
Thomas Morf
Emmi
Chief Marketing Officer
Kai Könecke
Emmi
Chief Supply Chain Officer
Natalie Rüedi
Emmi
Chief Human Resource Officer
Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW)
Thomas Pesenti
Berater
WWF Schweiz
Thomas Baumgartner
Berater