plus search pin milch mitarbeitende treibhausgase verschwendung next-previous play-02 social-youtube social-xing social-facebook social-kununu

Ressourcen sparen ist in Suhr Teil der Betriebskultur geworden. Wenn’s ums Energie sparen geht, hat Suhr einen besonders langen Atem. Was andernorts als einmaliges Projekt abgehandelt wird, ist in Suhr fest in der Organisation und in den Prozessen integriert und wird gelebt. Über Jahre hat sich ein interdisziplinäres Team eine umfassende und aussagekräftige Datenbasis rund ums Ressourcen sparen erarbeitet. Diese ist die Grundlage für stetige Optimierungen. Alleine 2017 wurde der Stromverbrauch so um 700’000 Kilowattstunden reduziert. Doch es gibt noch mehr gute Gründe, weshalb Suhr den Emmi Nachhaltigkeitspreis 2017 verdient hat.

Das Produktionsteam von Suhr hat sich zum Ziel gesetzt, laufend wirtschaftlich sinnvolle Massnahmen auszuarbeiten, um Ressourcen einzusparen. Über die letzten fünf Jahre summierten sich die Einsparungen auf 4’000 Megawattstunden Strom, 1’000 Megawattstunden Gas und 30 Millionen Liter Wasser.

Nach vielen Jahren der Optimierung sind in Suhr die sogenannten „low hanging fruits“ gepflückt. Um weitere Ressourcen einsparen zu können, müssen sich Experten an die Details machen und Bewährtes hinterfragen. 2017 hat sich das bereichsübergreifendes OptiEnergie-Team der Druckluft, dem Wasserdruck und dem Eiswasser angenommen. Es wurden Pumpen ersetzt, Leitungen isoliert und Lecks geflickt. Immer so, dass sich Aufwand und Ertrag – in der Form eingesparter Ressourcen – die Waage halten.

Um auch inskünftig zu wissen, wo noch Optimierungspotenzial vorhanden ist, müssen alle Mitarbeitenden ein Auge auf den Ressourcenverbrauch in ihrem direkten Betätigungsfeld haben. Aus diesem Grund setzt das OptiEnergie-Team auch auf die Information und Sensibilisierung aller Mitarbeitenden.

Durch die Energiesparmassnahmen und die Sensibilisierungskampagne konnte Suhr 2017 den Stromverbrauch um 700’000 Kilowattstunden respektive rund 3 Prozent reduzieren. Dieser stetige Wille zur Verbesserung ist das Herzstück der Kultur von Emmi. Aus diesem Grund stand Suhr im April 2018 auf dem obersten Podestplatz des Emmi Nachhaltigkeitspreises 2017.

Das OptiEnergie-Team aus Suhr (von links): Sascha Baumann, Paul Kaufmann, Mattias Künzli, Hansjörg Bernet, Lukas Känel, Peter Bernegger, Hans-Peter Steuri
Teilen:
Die Jury
Marc Heim
Emmi
Executive Vice President Switzerland / Stellvertretender CEO
Robin Barraclough
Emmi
Executive Vice President Europe
Thomas Morf
Emmi
Chief Marketing Officer
Kai Könecke
Emmi
Chief Supply Chain Officer
Natalie Rüedi
Emmi
Chief Human Resource Officer
Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW)
Thomas Pesenti
Berater
WWF Schweiz
Thomas Baumgartner
Berater